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Als Schwarzlicht Kollektiv berichten wir aus Würzburg und Umgebung zu Demonstrationen und gesellschaftlichen Themen; sehr oft aber auch überregional. Seit 2016 auf Facebook und seitdem in ständiger Expansion auf weitere Plattformen, berichten wir hauptsächlich direkt auf den Social-Media-Kanälen. 2/3

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Besonders heute müssen wir uns die Vergangenheit vor Augen führen. Antisemitismus war nie verschwunden, er sitzt tief in der Gesellschaft und muss vehement bekämpft werden!
Deswegen nie wieder! Nie wieder Deutschland! Nie wieder Faschismus!
Kein Vergeben, kein Vergessen!





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In einer Zeit, in der Anschläge auf Synagogen verübt werden, in der Jüd*innen angegriffen werden, in der rechte Parteien und Organisationen immer mehr Zulauf erhalten, in der Gruppen wie „Querdenken“ Antisemitismus noch tiefer in den Köpfen verankern und Kritik scheinbar nur in Form von antisemitischen Narrativen ausdrücken können, gerade in dieser Zeit ist es wichtiger denn je gegen jeden Antisemitismus und alle anderen Diskriminierungsformen aufzustehen! Nie wieder, muss die Devise sein.
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Der Auschwitzüberlebende Karel Stoika sagte einst: „Es waren nicht Hitler oder Himmler, die mich verschleppt, geschlagen und meine Familie erschossen haben. Es waren der Schuster, der Milchmann, der Nachbar, die eine Uniform bekamen und dann glaubten, sie seien die Herrenrasse."

Sechs Millionen Jüd*innen fielen der Shoa zum Opfer. Gerade heute ist es wichtig sich zu erinnern und der Opfer zu gedenken!
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Zahlreiche Deutsche sahen die Todesmärsche, sahen die Gräueltaten und das Morden der SS und viele machten mit. Der deutsche Opfermythos, das angebliche Unwissen, das immer wieder vorgebrachte „Wir haben von nichts gewusst“ der Bevölkerung ist nichts als Verdrängung, Ausrede, Lüge und Unsinn.
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Viele Deutsche, die auf der Flucht vor der Roten Armee waren, kamen an den Todesmärschen oder den Leichen vorbei. Sie waren weder geheim, noch unauffällig.
Für die Opfer ging das Sterben dann in anderen Lagern weiter. So wurden Häftlinge beispielsweise erneut auf Todesmärsche geschickt, als die US-Armee in die Nähe des KZs Mittelbau-Dora vorrückte. Auch diese gingen mitten durch das Deutsche Reich.
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Die Verstorbenen verbrannte die SS einfach auf Scheiterhaufen. Zeitgleich erfolgte die Vernichtung von Dokumenten und die Sprengung des letzten in Auschwitz verbliebenen Krematoriums durch die Nazis am 26. Januar. Die Ermordung aller marschfähigen Häftlinge und die Beseitigung ihrer Leichen – wie ursprünglich geplant - konnte nicht mehr umgesetzt werden.
Schätzungen gehen von 9000 – 15.000 Toten nur durch die Todesmärsche von Auschwitz aus.
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War eine Person zu langsam, stürzte oder wagte gar einen Fluchtversuch, wurde sie erschossen.
Straßen und Straßengräben waren voller Leichen. Männer, Frauen und Kinder. Alle tot.
An Bahnhöfen wurden die Verbliebenen weiter in Viehwaggons geladen, in denen viele erfroren. Ein Zeitzeuge berichtete, wie den Überlebenden oft Körperteile der gefrorenen Toten an den Händen kleben blieben, als sie diese von den Waggons heben mussten.
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Etwa 58.000 Menschen wurden in Gruppen eingeteilt und losgetrieben, knapp 9.000 nicht marschfähige Häftlinge blieben zurück.
Nur etwa 8600 Menschen konnte die Rote Armee am 27. Januar befreien, doch viele waren bereits so schwach oder krank, dass sie kurz darauf starben.
SS-Wärter trieben derweil die marschfähigen Häftlinge, pausenlos und ohne Nahrung, über die Straßen durch die klirrende Kälte.
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Auch der berüchtigte NS-“Arzt“ Josef Mengele führte als Lagerarzt von Auschwitz-Birkenau in den verschiedenen Lagern des KZs seine grausamen Experimente durch.

Gegen Ende des Krieges befanden sich etwa 140.000 Häftlinge in Auschwitz. Als die Rote Armee näher rückte, wurde die Hälfte von ihnen in Viehwaggons in andere KZs wie Buchenwald deportiert. Jedoch besaß die eingleisige Bahnstrecke nicht genug Kapazität für alle Inhaftierten, weshalb ab 18. Januar die Todesmärsche begannen.
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Überlieferten Unterlagen zufolge, forderte beispielsweise allein die Firma Bayer 150 weibliche Häftlinge aus Auschwitz zu Versuchszwecken an, die sie auch erhielt. Weiter heißt es, dass alle verstorben und weitere Testpersonen erwünscht seien. Doch nicht nur Bayer, sondern zahlreiche, bis heute erfolgreiche Firmen profitierten, beispielsweise durch Zwangsarbeit, in der NS-Zeit. Diese Verstrickungen werden von den Firmen gerne verschwiegen, teils sogar geleugnet.
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Insgesamt sieben Gaskammern, fünf Krematorien und drei Verbrennungsgruben zur Beseitigung der Leichen befanden sich im Stammlager Auschwitz I, dem Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau und dem Arbeitslager Auschwitz III-Monowitz. Des Weiteren wurden unzählige Experimente an Insassen durchgeführt. Besonders Methoden zur Zwangssterilisation von Personen mit Uterus wurden erforscht.
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Allein im KZ verloren 1,1 Mio – 1,5 Mio Menschen ihr Leben. Die meisten wurden vergast oder erschossen. 60.000 – 70.000 starben allein an Schwäche, Krankheit, Hunger und Misshandlung.

Am 27. April 1940 gab Heinrich Himmler die Anweisung zum Bau Auschwitzs und bereits am 20. Mai kamen die ersten Häftlinge an. Letztlich hatte das KZ über 50 Außenlager, darunter das Teillager Auschwitz II, auch als Auschwitz-Birkenau bekannt, das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten.
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Es soll erinnert werden an die über sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoa, die 250 000 getöteten Sinti*zze und Rom*nja des Porajmos, die 250 000 meist be_hinderten oder kranken Opfer der Euthanasieprogramme, die fast neun Millionen ermordeten Zivilist*innen und Widerstandskämpfer*innen, die drei Millionen ermordeten Gefangenen und die zehntausenden ermordeten Homosexuellen, Wiederholungsstraftäter*innen und sog. „Asozialen“.
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27. Januar 1945 - 77 Jahre Auschwitzbefreiung & Holocaustgedenktag

CN: Tod, Massenmord, Folter

Heute vor 77 Jahren befreite die rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Erst seit 1996 wird der Jahrestag der Befreiung als Holocaustgedenktag in Deutschland zelebriert und erst seit 2005 international. Am heutigen Tag soll den Millionen Toten durch das NS-Regime gedacht werden.
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Liefern können wir nur in folgenden Statteilen:
Altstadt, Sanderau, Grombühl, Zellerau.
Weitere Infos und Antworten auf eventuelle Fragen bekommt ihr per Mail an miezekuefa@riseup.net.

Wenn du kein Essen bestellen willst, aber die Mieze trotzdem unterstützen möchtest, kannst du das per Überweisung tun (und unbed. Verwendungszweck mit angeben): Luftschloss e.V. GLS Bank Bochum IBAN: DE02 4306 0967 6027 0758 00 BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: MiezeKoze Miete
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Bitte fügt eurer Mail folgende Informationen hinzu:
- Für wie viele Personen bestellt ihr?
- Abholung im Denckler oder Lieferung?
- Adresse (evtl + Klingelschildnamen + Stockwerk)
Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt, direkt nach der Liefer-Vokü vernichtet und für nichts anderes als die Koordinierung der Auslieferung verwendet.
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Um ordentlich planen zu können, nehmen wir Bestellungen per E-Mail bis einschließlich dem 29. Januar 13:12 Uhr über miezekuefa@riseup.net oder Signal unter 01636889826 auf. Bei Lieferverzögerungen sind wir ebenfalls unter dieser Mailadresse bzw. Telefonnumer erreichbar.
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Die Küfa könnt ihr euch entweder im oberen Dencklerblock, Brunostraße 1, abholen oder wir bringen sie euch bei Großbestellungen (sechs oder mehr Portionen) direkt an die Haustüre. Für Großbestellungen könnt ihr euch gerne mit euren Nachbar*innen zusammentun und gemeinsam bestellen.
Spenden können entweder bei der Auslieferung/Abholung direkt vor Ort getätigt werden oder ihr könnt diese an die Bankverbindung weiter unten überweisen.
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Diese brauchen wir aber, um unsere Miete zahlen zu können und so einen Raum für selbstorganisierte linke Gruppen in Würzburg weiterhin zu ermöglichen! Daher braucht es euch – futtert für die Mieze!

Am Sonntag, den 30. Januar wird es von 17:30 – 20 Uhr richtig geiles Essen – veganes Butter Chicken mit Reis – gegen Spende geben.
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Futter für die Mieze! Abhol- und Liefer-Küfa!
Sonntag, 30. Januar, ab 17:30 Uhr

Wie für viele andere ist unsere finanzielle Situation durch die weiter andauernde, sehr ernste Coronasituation angespannt. Als kollektives Zentrum können wir durch Online-Plena zwar weiter für eine bessere Gesellschaft ohne Kapitalismus, Klimakrise und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit kämpfen, allerdings fallen mit den eigentlich in der MiezeKoze stattfindenen Veranstaltungen auch unsere Einnahmen weg.
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AntiNetzwerk

Das AntiNetzwerk ist eine radikale, antiautoritäre Mastodon-Instanz für deutschsprachige Anarchist:innen und andere Personen aus dem antiautoritären Umfeld.