Kostenloser online Vortrag zu Transfornative Justice und Community Accountability

Heute 17:30h

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Reminder: Online-Vortrag zu Transformative Justice
antinetzwerk.de/@Gegen_Gewalt/

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Reminder: Online-Vortrag zu Transformative Justice
antinetzwerk.de/@Gegen_Gewalt/

Während emanzipatorische Bewegungen üblicherweise die Polizei und staatliche Straflogik ablehnen, fehlt es oft an Konzepten zum Umgang mit zwischenmenschlicher und sexualisierter Gewalt. Gleichzeitig wirken gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse auch in sogenannten progressiven Räumen; wonach auch dort sexualisierte Gewalt ausgeübt wird. [1/3]

Transformative Justice und Community Accountability

Warum reden wir in unseren Zusammenhängen eigentlich so viel davon, dass wir die Polizei ablehnen und rufen sie dann doch immer wieder an? Oder sind komplett ratlos, wie wir ohne sie agieren sollen? Und warum haben wir auch nach all den Jahren feministischer Kämpfe immer noch keine etablierten Konzepte zum Umgang mit zwischenmenschlicher und
sexualisierter Gewalt? [1/x]

Das Kollektiv versucht, den Vortrag in allgemein verständlichen Worten zu halten und Szenebegriffe zu erklären. Es braucht also kein Vorwissen. Während des Vortrags wird ein Awareness-Team anwesend sein.

Anmeldungen per Mail an gegen_gewalt@riseup.net
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Das Ignite! Kollektiv wird in diesem Vortrag vorhandene Konzepte vorstellen, die einen Umgang mit zwischenmenschlicher & sexualisierter Gewalt ohne Involvierung eines strafenden Staates möglich machen. Diese Ansätze zielen nicht nur darauf ab, nach einem Vorfall handlungsfähig zu sein, sondern die Herrschaftsverhältnisse, die diese Gewalt möglich machen, abzubauen, bevor "was passiert".
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Reminder: Online-Vortrag zu Transformative Justice
antinetzwerk.de/@Gegen_Gewalt/

Während emanzipatorische Bewegungen üblicherweise die Polizei und staatliche Straflogik ablehnen, fehlt es oft an Konzepten zum Umgang mit zwischenmenschlicher und sexualisierter Gewalt. Gleichzeitig wirken gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse auch in sogenannten progressiven Räumen; wonach auch dort sexualisierte Gewalt ausgeübt wird. [1/3]

Bericht von @schwarzlicht von der Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen in , die wir gemeinsam mit der Roten Hilfe, Antifa Würzburg, @kleinnizzawue und Schwarzlicht organisiert haben.

masthead.social/@schwarzlicht/

nachdem es zu Übergriffen kam, zu reagieren, sondern den Umständen, die diese gewaltvollen Verhältnisse erst ermöglichen, ein Ende zu setzen.
Wir versuchen in dem Workshop möglichst allgemein verständliche Worte zu benutzen oder Fach- und Szenebegriffe sonst zu erklären. Sodass ihr auch ohne Vorwissen herzlich willkommen seid.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte meldet euch per Mail an unter: gegen_gewalt@riseup.net
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Dabei wollen wir keinen Masterplan erklären, sondern mit Euch zusammen vorhandene Konzepte kennen lernen, Ideen und Erfahrungen austauschen und euch anregen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen. Wir wollen mit Euch beginnen, in unseren eigenen Umfeldern daran zu arbeiten, zwischenmenschlicher Gewalt ohne den strafenden Staat begegnen zu können und auf Dauer nicht nur Feuerwehr mäßig,
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Daher wollen wir in diesem Workshop mit einigen Überlegungen zu den Zusammenhängen von Patriarchat (geschlechterbezogener Unterdrückung), Staat und Gewalt beginnen, die Logik des Strafens zu hinterfragen und schließlich alternative Konzepte zum Umgang mit Gewalt in unseren
Gemeinschaften vorstellen.
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Wir sehen zwischenmenschliche Gewalt nicht als Ausdruck von Krankheit oder Bösartigkeit, sondern als sozial, soll heißen gesellschaftlich gemacht. Die Gesellschaft in der wir leben ist zutiefst durchzogen von Herrschaft, Strafe und Gewalt. Wenn wir (sexualisierte) Gewalt in unseren Räumen, Gruppen und Beziehungen beenden wollen, kommen wir nicht an diesen Herrschaftsverhältnissen vorbei.
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Wir halten es für unabdinglich unsere theoretische Ablehnung von Polizei und Patriarchat nicht nur als Stickermotive zu verwenden, sondern auch eine Praxis zu entwickeln, die Alternativen sucht und erarbeitet. Wir wollen sowohl einen Umgang mit Gewalt in unseren Zusammenhängen finden,
der nicht auf den Prinzipien von Straflogik und staatlicher Gewalt
beruht, als auch Verantwortung übernehmen für die Umstände, die auch in emanzipatorischen Gemeinschaften zwischenmenschliche Gewalt ermöglichen.
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Transformative Justice und Community Accountability

Warum reden wir in unseren Zusammenhängen eigentlich so viel davon, dass wir die Polizei ablehnen und rufen sie dann doch immer wieder an? Oder sind komplett ratlos, wie wir ohne sie agieren sollen? Und warum haben wir auch nach all den Jahren feministischer Kämpfe immer noch keine etablierten Konzepte zum Umgang mit zwischenmenschlicher und
sexualisierter Gewalt? [1/x]

Internationaler Tag gegen #polizeigewalt
- Von #Polizeigewalt, Hausdurchsuchungen und #Repression in #Würzburg

Heute ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt. Diesen haben die Rote Hilfe OG Würzburg und Schwarzlicht Würzburg zum Anlass genommen, um gemeinsam die Fälle von Repression und Polizeigewalt, die wir in Würzburg vermehrt beobachten, zusammenzufassen.

CN: Gewalt, (sexualisierte) Polizeigewalt, Hausdurchsuchungen
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

zum Kolonialismus bis zum Nationalsozialismus & in die Gegenwart (Arndt 2017: 343). Wir haben uns überlegt, welchen Begriff wir in den Diskursen an denen wir teilnehmen verwenden möchten und wollen diese Reflexion transparent machen. Wir haben uns dafür entschieden, trotz Zustimmung zu Arndts Kritik, weiterhin race zu verwenden, da /Rasse/ aus unserer Sicht noch nicht denselben Dekonstruktionsprozess durchgemacht hat, den wir aber in Zukunft begrüßen.
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

Sie kritisiert bewusst die Verwendung von race weil dieser Begriff eine Distanz zum deutschen Kontext schaffe und so die Gefahr bestehe, dass Rassismus oder die Konstruktion von Rasse/race als ein rein amerikanisches Phänomen abgetan wird. Darüber hinaus, würde das Argument, dass /Rasse/ wegen des Nationalsozialismus zu vorbelastet sei, die Kontinuität des Konzepts aberkennen. Dabei besteht eine direkte Verbindung des Rassenbegriffs im 17. Jahrhundert
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

Während sich in Rassismuskritischen Kontexten etabliert hat, statt "Rasse" das im angloamerikanischen Raum benutzte race zu verwenden, argumentiert u.a. Susan Arndt für die Dekonstruktion der biologischen Kategorie "Rasse" hin zu der kritischen Analyse- und Wissenskategorie /Rasse/, was sie als "racial turn" bezeichnet (Arndt 2017: 342).
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

Auseinandersetzung von /weißen/ Menschen mit ihrem /Weißsein/, da so die Chance besteht, /weißes/ Wissen neu zu archivieren und zu bewerten. Durch die Realisierung einer Kategorie verschwindet diese nicht, aber kann dann in all ihrer Tiefe bearbeitet werden.

Fußnote: Unsere Überlegungen zu race

Im deutschsprachigen Raum sind Debatten und Überlegungen zu den Begriffen /Rasse/ und race aktuell und umstritten.
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

Sie verleugnen somit ihre Macht und ihre Privilegien. Der Fingerzeig auf die „schlechteren“ /Weißen/ wie Neonazis isoliert das Problem und verschleiert, dass Neonazis nur die Spitze des Eisbergs eines strukturellen Rassismus sind, der alle Menschen betrifft – wenn auch auf unterschiedliche Arten. Die eigene soziale Positionierung und Privilegien aufgrund von Race sind irreversibel und nicht verhandelbar.
Arndt befürwortet die
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CN: Rassismus, explizite Rassentheorie 

Die Verweigerung der Reflexion des eigenen /Weißseins/ führt zu einer Entnennung von Hegemonien, Privilegien und Positionen und verhindert eine verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit ihnen.
Das Erkennen des eigenen /Weißseins/ ist häufig mit Gefühlen wie Scham, Wut und Frustration verbunden, was vor allem in linken Kreisen zu der Überzeugung führt, dass sie durch Reflexion weniger weiß oder „bessere“ /Weiße/ werden können.
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AntiNetzwerk

Das AntiNetzwerk ist eine radikale, antiautoritäre Mastodon-Instanz für deutschsprachige Anarchist:innen und andere Personen aus der antiautoritären Bewegung.